Wie funktioniert Ihre Zirbeldrüse – und 5 Möglichkeiten, sie zu aktivieren
Die Zirbeldrüse wird oft mit mehr als nur ihren biologischen Funktionen in Verbindung gebracht. Für Meditationspraktiker kann eine erwachte Zirbeldrüse das Tor zu einem sechsten Sinn und gesteigerter Intuition öffnen. Neben der Regulierung unseres zirkadianen Rhythmus durch die Melatoninsekretion ist sie auch mit dem Konzept des „Dritten Auges“ verbunden, das ein gesteigertes Bewusstsein symbolisiert. Durch die Entkalkung der Drüse durch Meditation, ätherische Öle, nahrhaftes Essen, Yoga und Sonneneinstrahlung kann man besseren Schlaf, geistige Klarheit, Giftstoffe ausscheiden und die allgemeine Gesundheit verbessern.
Die Zirbeldrüse, auch als Epiphyse bekannt, ist eine kleine, erbsengroße Drüse, die sich im Zentrum unseres Gehirns befindet.
Laut vieler Überzeugungen geht diese Drüse über die üblichen Funktionen anderer Körperorgane hinaus. Für Meditationspraktizierende kann eine aktivierte Zirbeldrüse sogar ein Tor zu einem sechsten Sinn und einem intuitiven Zustand sein.
Welche Funktionen hat diese Drüse und gibt es wirklich eine Möglichkeit, sie zu aktivieren?
Was ist die Zirbeldrüse?
Die Zirbeldrüse erhielt ihren Namen aufgrund ihrer Form, die an einen Tannenzapfen erinnert. Da sie in der Mitte unseres Gehirns liegt, fragen sich viele Wissenschaftler, welche Funktion sie für unseren Körper erfüllt.
Studien zufolge ist bekannt, dass die Drüse das Hormon Melatonin in unserem System ausschüttet. Laut Medical News Today ist die Zirbeldrüse „entscheidend für die innere Uhr des Körpers, da sie die zirkadianen Rhythmen reguliert.“ (1) Neben der Freisetzung von Melatonin soll die Zirbeldrüse auch Gliazellen absondern, also Zellen unseres zentralen Nervensystems.
Doch die Zirbeldrüse ist möglicherweise nicht so einfach, wie sie scheint. Abgesehen davon, dass sie eine wichtige Rolle in unserem Schlafrhythmus spielt, wird sie auch mit dem Konzept des „dritten Auges“ in Verbindung gebracht – ein Symbol für den sechsten Sinn und die Chakren, die mit unserem Bewusstsein und Wohlbefinden verknüpft sind. In vielen Kulturen gilt das dritte Auge als verkalkt, also inaktiv – es sei denn, wir versuchen, es zu entkalken, um wieder in Kontakt mit unserem spirituellen Selbst zu treten.
Die Vorteile der Öffnung des „dritten Auges“
Bevor wir versuchen, unsere Zirbeldrüse zu entkalken, sollten wir die Vorteile kennen. In vielen Traditionen wird geglaubt, dass die Öffnung des dritten Auges helfen kann:
Einen besseren Schlafrhythmus erreichen
Wusstest du, dass eine verkalkte Zirbeldrüse zu einem gestörten Schlafrhythmus führt? Da sie das Hormon Melatonin ausschüttet, das unseren Rhythmus reguliert, beeinflusst sie direkt unsere Schlafgewohnheiten.
Ist die Drüse aktiviert, verbessert sich unser Schlaf – was wiederum positive Auswirkungen auf unsere Leistungsfähigkeit hat.
Klarer denken
Wenn dein drittes Auge geöffnet ist, wird auch dein Chakra freigesetzt. Das bedeutet, dass dein Geist klarer und intuitiver wird. Bei manchen Menschen verbessert sich zudem die Konzentration, und es fällt ihnen leichter, sich auszudrücken.
Unerwünschte Giftstoffe freisetzen
Wenn sich die Kalziumablagerungen rund um die Zirbeldrüse allmählich auflösen, beginnt der Körper damit, ungesunde Giftstoffe auszuleiten.
Körperlich gesünder sein
Menschen mit geöffnetem dritten Auge haben meist eine bessere körperliche Gesundheit. Sie klagen seltener über Kopfschmerzen oder Übelkeit und leiden weniger unter hormonellen Problemen. Bei Frauen kann eine aktive Zirbeldrüse zudem den Menstruationszyklus regulieren.
Die mentale Gesundheit verbessern
Wer mit seinem Bewusstsein in Kontakt ist, kann auch seine Gefühle besser wahrnehmen und akzeptieren. Oft treten dann weniger Symptome von Depression, Angst oder extremer Wut auf.
Möglichkeiten, die Zirbeldrüse zu aktivieren
Was stimuliert die Zirbeldrüse? Hier sind fünf Methoden, mit denen du dein drittes Auge öffnen kannst:
1. So oft wie möglich meditieren
In vielen Kulturen gilt Meditation als effektivste Methode zur Aktivierung des dritten Auges. Dabei fokussierst du dich ganz auf die Vorstellung des dritten Auges – am besten durch tiefe Atemzüge und die Lenkung deiner Energie auf den Punkt zwischen den Augenbrauen oder in die Mitte deines Gehirns.
Was passiert mit deiner Zirbeldrüse während der Meditation? Studien zeigen, dass sich bei Inaktivität Kalziumablagerungen bilden, die das klare Denken behindern. Durch Meditation wird dein Nervensystem stimuliert, was langfristig zur Entkalkung beiträgt.
2. Ätherische Öle und Nahrungsergänzungsmittel verwenden
Neben regelmäßiger Meditation gelten auch bestimmte Öle und Nahrungsergänzungsmittel als hilfreich. Oreganoöl zum Beispiel ist ein starkes natürliches Antibiotikum und unterstützt die Reinigung des Körpers – was wiederum der Zirbeldrüse zugutekommt.
Weitere empfohlene Mittel sind:
- Apfelessig
Apfelessig ist bekannt für seine entgiftenden Eigenschaften und soll zudem Metallablagerungen im Körper abbauen.
- Lavendel
Lavendelöl wirkt beruhigend, fördert den Schlaf und hilft in Kombination mit Meditation, den Zugang zum spirituellen Bewusstsein zu erleichtern. Zudem kann es den Blutdruck senken und die Durchblutung fördern.
- Jasmin
Jasminöl ist bekannt für seine beruhigende Wirkung bei Stress und Angstzuständen. Es kann außerdem die Konzentration steigern.
Für die Anwendung während der Meditation kannst du ätherische Öle in einem Diffuser verwenden.
3. Nährstoffreiche Ernährung
Da die Zirbeldrüse ein wichtiger Teil unseres Körpers ist, kann ungesunde Ernährung ihr schaden. Viele Praktizierende setzen daher auf natürliche, energiereiche Nahrungsmittel.
Wer ernsthaft Resultate möchte, sollte auf verarbeitete Lebensmittel und Chemikalien verzichten. Auch Alkohol und Rauchen sollten möglichst gemieden werden, da sie die Verkalkung der Zirbeldrüse fördern.
4. Yoga praktizieren
Besonders Kundalini-Yoga fördert durch seine Bewegungen den Energiefluss zu den oberen Körperregionen. Dadurch kann es die Zirbeldrüse schneller aktivieren.
Wissenschaftlich belegt ist, dass Kundalini-Yoga die Hypophyse aktiviert. Aber auch andere Yoga-Praktiken wie die Kindhaltung, bei der die Stirn auf die Matte gedrückt wird, sind hilfreich zur Öffnung des dritten Auges.
5. Die Sonne genießen
Um die Zirbeldrüse zu aktivieren, lohnt sich der Kontakt zur Natur.
Hast du dich je gefragt, warum spirituelle Menschen so gerne in der Natur sind? Sonnenlicht gilt als heilend – und kann helfen, gespeicherte Toxine freizusetzen.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert es, das dritte Auge zu öffnen?
Wenn du die genannten Methoden praktizierst, fragst du dich vielleicht, wann du Ergebnisse bemerkst. Die Dauer ist jedoch individuell verschieden.
Je nach Ernährung, Praxis und anderen Faktoren kann es Wochen oder Monate dauern. Vergleiche dich nicht mit anderen – jeder geht seinen eigenen Weg.
Achte bei allem, was du tust, auf dein eigenes Gefühl. Es ist kein Wettlauf, und Eile kann deine Entwicklung eher behindern.
Woran erkenne ich, dass meine Zirbeldrüse aktiviert ist?
Du fragst dich, ob dein drittes Auge geöffnet ist? Wenn du es wirklich aktiviert hast, wirst du es wissen – ohne Zweifel.
Mögliche Anzeichen:
Du findest Ruhe in dir selbst.
Du genießt das Alleinsein und schätzt dein individuelles Sein – ohne Einsamkeit.
Du spürst die Energie um dich herum.
Du nimmst Schwingungen und Energien wahr, die anderen verborgen bleiben – auf allen Sinnesebenen.
Du empfindest positive Gefühle.
Du spürst innere Freude und erlebst weniger intensive negative Emotionen.
Du findest tiefere Bedeutung.
Du stellst die „Warum“-Fragen nicht mehr – du weißt, dass alles aus einem bestimmten Grund geschieht.
Verstärke deine Zirbeldrüse durch Meditation
„Meditation ist das Hören auf das Göttliche in uns.“ – Edgar Cayce
Unsere Zirbeldrüse liegt nicht zufällig nahe an den wichtigsten Strukturen unseres Körpers.
Um die Vorteile einer aktivierten Zirbeldrüse zu nutzen – wie die Stärkung des Immunsystems und eine bessere mentale Gesundheit – probiere Meditation mit Klangheilung noch heute aus.
Quellen
- Was ist die Zirbeldrüse? | Medical News Today